Das Blog der LISTE

24. Januar 2011

Demonstration gegen Bildungsgebühren

Filed under: Allgemein — Tobias M. Bölz @ 23:04
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Gemeinsam mit dem Landesverband der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI) unterstützt die Liste für basisdemokratische Initiative, Studium, Tierzucht und Elitenbeförderung (Die LISTE) den Aufruf zur Demonstration gegen Bildungsgebühren am 26. Januar 2011 in Karlsruhe. Dazu Harald Herrlich, Pressesprecher der LISTE: »Wir unterstützen diese Demo, weil wir diese Demo unterstützen!«

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22. März 2010

Damit hier auch mal wieder was steht… [Nachtrag]

Filed under: Allgemein,StuPa-Sitzung — Tobias M. Bölz @ 23:26
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Da schafft man es einmal nicht zur StuPa-Sitzung und schon wird einem vorgeworfen, man würde hier gar nichts mehr schreiben;) Dann gibt’s halt doch eine Zusammenfassung der Geschehnisse der letzten inzwischen dann doch schon Monaten.

Bei der 17. Sitzung wurden eigentlich nur Leute gewählt. Christopher Prohm (nach eigenen Angaben noch Mitglied in der SPD) wurde in den ÄRa gewählt, Andreas Wolf zu so ziemlich allem, was mit dem Campus-Management-System zu tun hat.

Über die 18. Sitzung kann ich nicht sonderlich viel sagen. An der Wahlordnung wurde das Auszählungsverfahren von Hare-Niemeyer in Sainte Laguë geändert (und sonst noch ein paar Kleinigkeiten). Es gab noch den Vorschlag, die Listenstimmen durch eine kombinierte Listen- und Personenstimme zu ersetzten (Also Listenstimmen = Summe der Stimmen für die Leute auf der Liste), das wurde aber vertagt. Die Jahresberichte der Vereine (SSV, UStA Kasse und Förderverein) wurden noch vorgestellt. Die hab ich mir neulich mal angeschaut, Überraschungen gibt’s da keine.

Die 19. Sitzung war wie schon erwähnt nicht beschlussfähig und relativ schnell wieder vorbei.

Morgen Abend findet dann die definitiv letzte Sitzung in dieser Legislaturperiode statt. Hier einfach die vorgeschlagene Tagesordnung und die dazugehörigen Anträge (da wurde inzwischen einiges zusammmenvertagt):

1. Begrüßung
2. Fragestunde der Öffentlichkeit
3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
4. Genehmigung der Tagesordnung
5. Genehmigung der Protokolle
6. Berichte
7. Bericht des UStA
8. Nachwahl ÄRa
9. Änderung der Wahlordnung (Mögliche neue Vorschläge der Kommission und vertragte Anträge)
10. Leitlinien für die KIT GO
11. Wahl der Mitglieder „Facharbeitsgruppe Studierendenportal“
12. Klärung/Wahl eines studentischen Vertreters in die gemeinsame Kommission KSE
13. Entsenden einer Person zum Gespräch mit dem Sprachenzentrum (zusammen mit Anselm)
14. Studiengebührenverteilung
15. TU9 Koordinierungsgruppe
16. Studentendienst Nachfolge Göppl
17. Diskussion zum Redtenbacherkolleg
18. Studierfähigkeitstests
19. Vorabzulassung
20. Sonstiges

zu TOP 9: Vertagt wurden
– Antrag 1 (fünf Kandidatenstimmen)
– Antrag 6 (Urne max. ein Kandidtat je Liste)
– Antrag der FS Physik & Co

zu TOP 11: Hier werden noch geeignete Kandidaten mit Programmiererfahrung und/oder der Bereitschaft sich einzuarbeiten gesucht. Die Arbeit im Gremium / am Studierendenportal wird im Rahmen eines Hiwi-Vertrags vergütet. (4-5 Personen)

zu TOP 16:
Kurze Info dazu: Die Nachfolge war bisher ungeklärt, es wurde versucht mit Prof. Herrlich einen studierendenfreunlichen Prof. davon zu überzeugen diese Stelle zu übernehmen. Dieser wird allerdings nicht antreten, da sich bereits Prof. Henze als Nachfolger aufstellen lassen wird. Wir bräuchten hier eine entsprechende Handlungsanweisung ob wir mit Henze leben könnten oder ob man sich nach einer alternative umsehen soll.

zu TOP 17:
Von Seiten des Präsidiums gibt es Überlegungen zur Einrichtung des Redtenbacherkollegs (RK). Das RK soll vor Beginn des Fachstudiums besucht werden und die Studierenden, ähnlich dem Studienkolleg, auf das Studium vorbereiten und auf einen Stand in den für das Studium relevanten Fächern bringen. Neben dem Besuch der Vorbereitungskurse soll auch der Besuch von Vorlesungen und der Erwerb von ECTS-Punkten möglich sein. Die bisherigen Pläne sehen einen Start des RK sowohl im Winter- wie auch im Sommersemester mit einer Dauer von einem bzw. einem halben Jahr vor. Die Teilnehmer des RK sollen vom rechtlichen Status her Studenten am KIT sein, aber ihr Fachstudium noch nicht angefangen haben. Es ist allerdings fraglich, ob dies rechtlich möglich ist.
Die Finanzierung des RK soll durch Mittel aus der Ausbauplanung 2012 erfolgen. Es sind vorerst 500 Studienplätze vorgesehen.
Da das RK in Kommissionen regelmäßig besprochen wird wäre eine Position des StuPa hierzu ebenfalls wünschenswert.

zu TOP 18:
Antrag:
Das StuPa lehnt die Einführung von Studierfähigkeitstests ab.
Begründung:
Ab dem Wintersemester 2011/2012 sind in Baden-Württemberg sog. Studierfähigkeitstests für alle zulassungsbeschränkten Studiengänge vorgeschrieben. Dies ist aus mehreren Gründen abzulehnen:
1. Die Tests dürfen kein Wissen abfragen, dass im Abitur erworben wurde.
Das mag für Fächer, die es am Gymnasium nicht gibt eine Möglichkeit sein, Vorkenntnisse für das Fach abzufragen, aber gerade für Fächer die an der Schule gelehrt werden erschwert es die Erstellung des Tests ungemein und stellt deren Sinnhaftigkeit in Frage.
2. Die Tests kosten Geld. Insbesondere gute Tests, die (1.) berücksichtigen. Dieses Geld wird entweder von den Universitäten getragen und steht ihnen so nicht mehr zur Verfügung um bessere Lehre anzubieten, oder muss vom Bewerber getragen werden, wodurch schon vor seinem Studium (und vor seiner sicheren Einschreibung) teils hohe Gebühren auf ihn zukommen (Beispiel Mannheim: 200€).
3. Auch ein kostenfreier Test sorgt für kosten beim Studierenden. Ein schriftlicher Test erfordert es, am Hochschulstandort anwesend zu sein.
Je nach Wohnort kann dies eine längere, kostenintensive Reise mit Übernachtung mit sich ziehen. Dies stellt eine Hürde für Studienanfänger dar.
4. Die Tests sind sinnlos. Mit der Zulassung zum Studium und der Senkung der Abbrecherquoten befassen sich viele Studien. Bisher ist keine gute Möglichkeit bekannt, vorauszusagen ob ein Bewerber sein Studium erfolgreich beendet oder nicht. Trotzdem existieren bessere und schlechtere Möglichkeiten auf denen man diese Voraussage trifft.
Die beste bekannte stellt die Abitursnote dar. Sowohl Tests, als auch Auswahlgespräche eignen sich deutlich schlechter. Mit der Einführung der Studierfähigkeitstests wird das beste Mittel den Studienerfolg vorauszusagen, und damit eine evtl. sinnvollere Auswahl zu treffen über Bord geworfen und durch ein deutlich schlechteres ersetzt.

zu TOP 19:
Antrag:
Das StuPa lehnt Vorabzulassungen ab.
Begründung:
Seit einiger Zeit werden an der TU München die Abitursbesten sofort zum Studium zugelassen und müssen nicht das normale Auswahlverfahren durchlaufen. Diese bekamen dann direkt nach der Bewerbung eine Zusage und konnten sich einschreiben, während andere Bewerber erst die normale Frist abwarten mussten. Mittlerweile wurde diese Praxis als verfassungswidrig erklärt.
Um in der Konkurenz um die besten Abiturienten nicht zurückzufallen wird nun auch in Karlsruhe in einigen Studiengängen angestrebt diese Praxis einzuführen.

Das Studierendenparlament ist nach § 5 GO für die TOPs 10-15 in jedem Fall beschlussfähig.

Ich bin mal gespannt, ob das was mit der Beschlussfähigkeit wird. Auch wenn wenn ein paar Punkte trotzdem behandelt werden können, sonderlich toll wäre es nicht, wenn da so viel auf die konstituierende Sitzung vertagt wird. Die geht erfahrungsgemäß auch so schon viel zu lange.

Nachtrag: War gestern natürlich nichts mit (der richtigen) Beschlussfähigkeit. Aber dank § 5 GO konnten wir trotzdem ein paar Sachen erledigen:

Leitlinien für die KIT GO: Es gab keinerlei Anträge, <sarcasm>das StuPa scheint also mit der Arbeit der Kommission uneingeschränkt zufrieden zu sein</sarcasm>. Zur Vorbereitung der nächsten Sitzung der entsprechenden Senatskommission am 13. 4. wird am nächsten Montag (29. 3.) ab 12:00 Uhr noch eine Sitzung der StuPa-Kommission KIT-GO stattfinden. Dass dann noch im StuPa zu beschließen klappt dann halt nicht mehr (es sei denn, jemand beantragt heute noch eine Sitzung (und die wird dann auch noch beschlussfähig)).

Wahl der Mitglieder “Facharbeitsgruppe Studierendenportal”: Die, die zur Wahl standen, wurden auch gewählt.

Klärung/Wahl eines studentischen Vertreters in die gemeinsame Kommission KSE: Wie eigentlich vorher schon abgesprochen wurde beschlossen, dass die betroffenen Fachschaften (was wohl so ziemlich alle sind) jemand suchen finden sollen.

Studiengebührenverteilung: Der ursprüngliche Grund, warum das auf der Tagesordnung stand ((weitere) Vorgaben für die studentischen Vertreter in der entsprechenden Senatskommission) hat sich erledigt, da die Senatskommission inzwischen getagt hat. Aber es wurden ein paar interessante Sachen berichtet: Dass Studiengebühren für Berufungen verwendet werden sollen konnte nicht verhindert werden. Die Rechenschaftsberichte über die Verwendung der Studiengebühren lassen zum Teil sehr zu wünschen übrig. Dass Studiengebühren nicht für reguläre Beschäftigungsverhältnisse ausgegeben werden sollen hat sich anscheinend noch nicht herumgesprochen (obwohl das laut Hippler Konsens sei). Außerdem: Prof. Dr. Horst Hippler kam anscheinend auf die grandiose Idee, man könnte doch in den nächsten drei Jahren jeweils eine Million Euro von den Studiengebühren beiseiteschaffen. Jetzt nicht für sich sondern für einen neuen Hörsaal. Bzw. um dem Land dann zu sagen: »Hier haben wir 3 Millionen, die schenken wir euch, wenn ihr uns dafür einen Hörsaal für so ca. 30-60 Millionen baut.« Das »rechtlich bedenklich« zu nennen wäre noch sehr vorsichtig ausgedrückt. Auf jeden Fall hat Herr Prof. Dr. Horst Hippler eines der studentischen Mitglieder der Senatskommission für Studiengebühren mal unverbindlich gefragt, was den die Studierendenschaft davon halten würde. Wie die Idee von StuPa aufgenommen wurde kann man sich wahrscheinlich denken.

TU9 Koordinierungsgruppe: Der AStA der RWTH Aachen hatte irgendwann mal angeregt, dass auch die Studierendenvertretungen der TU9-Unis enger zusammenarbeiten könnten. Der UStA hatte das bei einer Sitzung mal besprochen und war der Meinung, dass man sich gerne mal treffen und über Gemeinsamkeiten austauschen kann, auf jeden Fall aber kein Verband oder ähnliches gegründet werden soll. Es ging dann nur darum, dass sich das StuPa dem anschließt, was dann auch passiert ist.

Studentendienst Nachfolge Göppl: Ines und Philipp haben von einem Treffen mit Prof. Henze berichtet. Der kam wohl sehr engagiert rüber und konnte auch die Bedenken aufgrund seiner Nähe zum Rektor entkräften. Auch wenn wir dazu nichts beschließen konnten, waren die anwesenden Mitglieder des StuPa der Meinung, dass man eine Kandidatur von Henze unterstützen könne (oder zumindest nicht dagegen vorgehen muss).

Ach ja, wenn man eine Sitzung leitet kommt man noch weniger zum twittern als wenn man Protokoll schreibt.

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